Blütenpollen

Schon die Völker des Altertums kannten die segenreiche Wirkung des Blütenpollens. Honig und Blütenpollen hatten einen festen Platz in ihrer Ernährung. Vielfach wurden ganze Wabenstücke mit Pollen und Honig gegessen. Auch die alten Wikinger kannten die positive Wirkung des Blütenpollens. Zu den Vorräten auf ihren langen Seereisen gehörten auch Honigwaben mit Blütenstaub, die sie vor Mangelerkrankungen schützten.

Die Biene sammelt den Blütenstaub – Pollen – bei ihrer volkswirtschaftlich unermesslich wichtigen Bestäubungsarbeit in den Blüten der Bäume, Pflanzen und Sträucher. Blütenpollen ist von Natur aus klebrig, wenn nicht, hilft die Biene mit Drüsensekreten nach, heftet die vielen tausend kleinsten Körnchen an ihre Hinterbeine und trägt sie so zu ihrem Stock. Die Biene benötigt den Blütenpollen als Eiweßquelle für die Aufzucht ihrer Brut. Zu bestimmten Zeiten trägt sie Blütenpollen im Überfluß ein, davon haben die Imker gelernt, einen Teil zu ernten..

Pollen wird als hochwertiges Eiweißprodukt zur Nahrungsergänzung verwendet. Weitere Inhaltsstoffe sind Enzyme, Aminosäuren und ein hoher Gehalt an Vitamin B. Insgesamt wird von etwa 100 biologischen Aktivstoffen ausgegangen. Reiner Pollen schmeckt relativ streng (herb), deshalb wird er gerne im gefrorenen Zustand zermahlen und dann mit Honig vermischt angeboten. Er sollte aufgrund der Inhaltsstoffe relativ frisch verzehrt werden, möglichst innerhalb eines halben Jahres.

 

 

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